Wie der Tango Rioplatense zum zweiten Mal nach Europa kam

rechts unten Buenos Aires - links oben am Übergang zum blauen Atlantik: Montevideo, Mitte: Rio de la Plata /Foto: wikipedia - http://tinyurl.com/jvn6a58

rechts unten Buenos Aires – links oben am Übergang zum blauen Atlantik: Montevideo, Mitte: Rio de la Plata /Foto: wikipedia – http://tinyurl.com/jvn6a58

“ In den Siebzigerjahren wird die südliche Hemisphäre Lateinamerikas von einer Serie brutaler Militärputsche heimgesucht. Mitte 1973 in Uruguay und Chile, 1976 in Argentinien. Tausende fliehen … Europa verspricht eine Rettung vor Verfolgung, Gefängnis, Folter und Tod. Es beginnt das Leben im Exil …. Der Wohlstand tut gut, und doch bleibt ein Gefühl des schmerzhaften Verlustes. Heimweh, die Freunde, das Stadtviertel, die Fiestas, die Frauen, die Männer, die offenen Umgangsformen, die Spontaneität, die Improvisation, das Lebensgefühl.

Der Verlust schmerzt und die Gefühle führen zurück in die Heimat, auf der Suche nach bekannten Ausdrucksformen, die das Leid ausdrücken können. Für Uruguayer und Argentinier ist es der Tango. Aus der Erinnerung wird langsam eine Rekonstruktion gewagt. Mit der Musik und dem Gesang beginnt die Tangobewegung unter den südamerikanischen Exilanten in Paris….              mehr lesen >>>

Autor: Juan D. Lange kommt aus Uruguay, lebt seit über dreißig Jahren in Berlin.  Dort unterrichtet er u.a. Tango… mehr lesen>>>  /  Quelle: ZfK 3+4/2005Deutschland von außen – Wie andere uns sehen  /