Tango Best Age – Der Reiz der Reife

Tango Argentino kann in jedem Alter und in jeder körperlichen Verfassung getanzt werden.
Jenseits aller Tango-Klischees ist der argentinische Tango durch seine stilistische und rhythmische Offenheit und seine bewegungsphysiologisch optimale Technik auch bei zunehmendem Alter eine Wohltat. Selbst mit gesundheitlichen Einschränkungen ist Tango-Tanzen ein Erlebnis!
Neben überschäumender Lebensfreude hat der Tango Argentino von jeher auch Verunsicherung, Einsamkeit, Schmerz, Selbstwert- und Identitätskrisen zum Thema. Aber da bleibt er nicht stehen! Der tänzerische Dialog ermöglicht das Spiel von Freude am Neuentdecken, von Trauer um Verlorenes und Ungelebtes, von Nähe und Distanz, von Geborgenheit und Autonomie, von Bewegung und Ruhe, von Zweifel und Wohlgefühl – in einem wohldefinierten, geschützten Rahmen.
So ist der Tango Argentino hervorragend geeignet für Menschen „im besten Alter“ .
Er treibt im Tempo nicht an, zwingt zu keinen Figuren, ist immer persönlich dosierbar und lässt sich individuell gestalten. Sogar für Menschen, die durch rheumatische oder arthritische Beschwerden eingeschränkt sind, kann er wieder Freude an schwungvoll eleganten Schritten und Begeisterung an rhythmischer Bewegung wecken.
In einem Wochenend-Seminar werden – ausgehend von musikalisch-rhythmischen Besonderheiten des Tango – grundlegende Bewegungselemente geübt und den individuellen Möglichkeiten angepasst. Das Spiel von Initiative („Führen“) und Antworten („Folgen“) wird improvisierend vermittelt.
Ein fester Tanzpartner ist dazu nicht erforderlich. Es wird vor allem in geselliger Form, in wechselnden Formationen und mit angeleiteter Improvisation getanzt.
Die Kursleiter sind seit Jahren begeisterte Tango-Argentino-Tänzer :

Dr. med. Kuno Jungkind ist Facharzt für psychosomatische Medizin mit Schwerpunkt Tanztherapie, Karin Hennemann unterrichtet seit vielen Jahren mit Freude und kreativer Phantasie.

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