2.1. Behandlungsstrategie und Behandlungssetting körperorientierter Therapieverfahren: Therapie planen und leiten, Behandlung und Kommunikation gestalten – das Therapieziel erreichen

II. Therapie leiten – den Patienten führen

2.1. Behandlungsstrategie und Behandlungssetting körperorientierter Therapieverfahren:
Therapie planen und leiten, Behandlung und Kommunikation gestalten – das Therapieziel erreichen

Körpertherapeuten der verschiedenen Fachrichtungen haben unterschiedliche Ausgangsbedingungen: Die Patienten kommen durch Empfehlung, mit oder ohne Rezept, mit definitiven oder vagen Vorstellungen von der Behandlung, die sie erwartet. Demgegenüber hat der Therapeut meist ein definitives Therapiekonzept und einen Rahmen für die Behandlung anzubieten, der entweder methodisch oder organisatorisch vorgegeben ist.

Aus diesen Faktoren gilt es, ein angemessenes Setting mit klarer Struktur und zugleich größtmöglicher Flexibilität zu gestalten: Um realistische Therapieziele definieren zu können, ist eine partnerschaftliche Kommunikation mit dem Patienten Voraussetzung. Sonst wird entweder der Patient, der Therapeut oder beide vom Therapieverlauf frustriert sein. Nicht alle Patienten, aber auch keineswegs alle Therapeuten sind darauf vorbereitet, Therapieziel und Therapieplanung als gemeinsames Unternehmen zu gestalten und fortlaufend den Bedürfnissen anzupassen.
Um die gemeinsame Arbeit an der Gesundung angemessen zu gestalten, muss daher neben die fachliche auch die kommunikative Kompetenz treten. Auf diesem Gebiet sind beide – Therapeut und Patient – als Partner gleichberechtigt, wenn auch mit unterschiedlichen Befugnissen. Diese Vorgänge transparent zu gestalten, ihre Bedeutung für das Erreichen des Therapieziels zu differenzieren und nutzbar zu machen, ist die kommunikative Aufgabe des Therapeuten in Wahrnehnung seiner Leitungsbefugnis.

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