1.7. Der Psychosomatische, der Funktionelle und der „Eingebildete Kranke“ Patient

I. Psychologie körperorientierter Therapieverfahren

1.7. Der Psychosomatische, der Funktionelle und der „Eingebildete Kranke“ Patient

Krankheitsbilder, welche auf abweichender oder gestörter Funktion der Organe beruhen, sind  – neben Störungen, die durch organisch-degenerative Struktur-veränderungen bedingt sind – Domäne der körperorientierten Therapieverfahren.

Gerade bei der physiotherapeutischen Befunderhebung kommt es immer wieder vor, dass wir keine körperlichen Ursachen für die vom Patienten beklagten Beschwerden oder Schmerzen ermitteln können, dass keine nachweisbaren oder bleibenden anatomischen Strukturveränderungen zu erkennen sind.
Simuliert dieser Patient? Macht er sich und uns etwas vor? Sucht er einen Gewinn durch seine Krankheit? Bildet er sich seine Schmerzen nur ein – oder haben diese eine unbewusste, emotionale Ursache?

Da gilt es zu begreifen was der Patient in der Sprache des Körpers mitteilt, wofür es sonst vielleicht keine angemessene oder verständliche Ausdrucksmöglichkeit gibt.
In dieser Situation hilft ein „emotional vertiefter Dialog“ mit dem Patienten auf der verbalen und zugleich auf der körperlichen Ebene, die individuelle Bedeutung der Symptomatik verstehen zu lernen.

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