1.1. Patientenpersönlichkeit und Behandlerpersönlichkeit

I. Psychologie körperorientierter Therapieverfahren

1.1. Patientenpersönlichkeit und Behandlerpersönlichkeit

Im Behandler – Patientenkontakt treffen zwei unterschiedliche Persönlichkeiten aufeinander – ob sie gut zusammen passen oder ob es wahrscheinliche/grundsätzliche Reibungsflächen geben wird, hängt von beiden Beteiligten ab und keineswegs nur vom Patienten!

Unsere Aufgabe als professioneller Behandler ist es, dem Patienten gerecht zu werden, unabhängig davon, ob er uns persönlich sympathisch ist oder nicht – allerdings ohne uns selbst zu verleugnen oder zu verbiegen.

Um diese Kommunikation kompetent zu gestalten ist es erforderlich, sowohl um die eigene Persönlichkeitsstruktur zu wissen und sie flexibel zum Besten des Patienten einzusetzen, als auch die Persönlichkeits-Strukturanteile des Patienten zu erkennen und kompetent damit umgehen zu können.

In der Psychologie kennt man eine ganze Reihe von Persönlichkeitsmodellen. Für körperorientierte Therapeuten liegt es nahe, solche Systeme kennen zu lernen und zu verwenden, die vor allem körperliche Aspekte (Haltung und Bewegung) berücksichtigen und Rückschlüsse auch auf die psychische Konstitution/Disposition zulassen.

 

 

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