Psychotrauma, Missbrauch, Neurose: Der angemessene Umgang mit seelischen Störungen in der körpertherapeutischen Praxis.

Für somatisch arbeitende Therapeuten kann es auf der psychosomatischen Ebene nicht darum gehen, Psychotrauma, Missbrauch, Neurose zu diagnostizieren, sondern sie zu respektieren und die Behandlungsplanung und Kommunikation mit dem Patienten angemessen zu gestalten: Weder sich zum Schiedsrichter, noch zum „Mittäter“, noch zum „Mitopfer“ zu machen.
Das aber kann leicht und fast unmerklich geschehen, weil das unaufgelöste emotionale Trauma bei intensiver, vor allem körperlicher Zuwendung, sich melden und die üblichen Behandlungsvoraussetzungen verändern wird.

Der körperliche Kontakt wird eine ungewöhnliche Bedeutung haben, latente Ängste können angestoßen werden – gerade auch beim einfühlsamen Therapeuten. Diese gilt es zu erkennen und auszuhalten. So entsteht eine sehr spezifische Psychodynamik der Behandler-Patienten-Beziehung; die kompetent, behutsam, sorgfältig und mit Festigkeit zu handhaben und zu gestalten ist.

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