1.2. Vom Umgang mit dem schwierigen, dem suizidalen und dem selbstdestruktiven Patienten – professionelles Verständnis und hilfreiche Tools

Manche Patienten bringen uns an den Rand unserer Kompensationsfähigkeit und Flexibilität. Die Komplexität ihrer psycho-funktionalen Beschwerden oder die Bedrohlichkeit ihrer suizidalen, selbstdestruktiven oder streitbaren, sogar aggressiven Tendenzen erzeugt in uns Angst, Abwehr, Selbstschutzbedürfnis und Versagensgefühle – jedenfalls solange wir die zugrunde liegende Dynamik nur unzureichend verstehen und sie nicht wirklich kompetent handhaben können.

Dabei kann es nicht darum gehen, zum „kleinen Psychotherapeuten“ zu werden, sondern lediglich darum, angemessen mit dem Patienten zu kommunizieren. Dann können wir seine (und unsere eigenen) unbewussten oder bewussten negativen Tendenzen soweit lenken oder neutralisieren, dass sie den Fortgang der Therapie nicht wesentlich beeinträchtigen oder sie sogar zu „Helfern“ im therapeutischen Geschehen gemacht werden können.

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