„Kommunikation ist ein Schlüssel auch für psychologisches Verstehen.“ (www.tagesspiegel.de) >>>

Jetzt besteht der Kampf im Nichtstun, und darin besteht der große Kontrollverlust, wir können nicht aktiv handeln… Kann ich aktiv im Nichtstun bleiben?
Tun durch Nichtstun geht nur über Bewusstmachung. Ich helfe, handele, indem ich zu Hause bleibe. Es ist auch nicht für alle die gleiche Situation: Krankenhäuser funktionieren jetzt im Prinzip perfekt, weil dort getan wird, wofür man ausgebildet wurde: Helfen, schützen, Wissen abrufen und anwenden, das hat einen enormen Solidarisierungseffekt. Die Tafeln wiederum sind auch auf Helfer angewiesen, die jetzt aber nicht kommen können und damit auch nicht handeln können….

…Menschen sind es gewohnt, sich hinter denen zu versammeln, die handeln. Hinter den Mächtigen, hinter denen, die Lösungen sichtbar machen können.

Wie redet man während einer Pandemie öffentlich, wie Macron oder wie Merkel?
Macron hat mit dem Kriegsbegriff sehr auf Struktur gesetzt: Ihr müsst das tun, weil ich es sage. Merkel wiederum hat für Verständnis geworben, beides hat eine emotionale Seite. Die Lösung liegt wohl wie immer in der Mitte. Denn wir müssen schon auch anerkennen, dass die Menschen sich ängstigen, egal, wie berechtigt auch die Angst sein mag.

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