Der Mensch bleibt niemals für lange Zeit ein und der gleiche. Selten bleibt er auch nur für eine Stunde derselbe. (G.I. Gurdjeff) >>>

“ Es ist ein Fehler ist zu glauben, der Mensch sei immer ein und derselbe. Der Mensch bleibt niemals für lange Zeit ein und der gleiche. Er wandelt sich unaufhörlich. Selten bleibt er auch nur für eine Stunde der gleiche…“ G.I. Gurdjeff

Je nach Situation, Außenimpuls oder Stimmung bekommen verschiedene Ichs im Menschen Oberhand und bestimmen uns für eine Weile in unserem Fühlen, Denken und Handeln….Bald gerät man wieder unter den Einfluss eines neues Impulses, wodurch ein anderes Ich die Herrschaft der Persönlichkeit an sich reißt.

Daher gibt es keine Einheit des Ichs oder der verschiedenen Ichs, die man in sich spürt…so ist der unentwickelte oder „schlafende Mensch“ als eine Ansammlung vieler unterschiedlicher Ichs zu betrachten… Erst der „erwachte Mensch“ ist als ein Individuum zu bezeichnen… Der mechanische Mensch, die überwiegende Mehrheit aller Personen, nimmt je nach der Situation in mehr oder weniger schneller Folge verschiedene Haltungen ein…. Das Charakteristische eines modernen Menschen ist das Fehlen einer Einheit in ihm….So leben wir als eine Ansammlung von vielerlei Verhalten und Haltungen…

Erst der „erwachte Mensch“ ist als ein Individuum zu bezeichnen.. .Er vermag die disparaten Strebungen in sich zu integrieren und zu koordinieren – und so im Erleben, im Ausdruck und im zielgerichteten Handeln einerseits Konstanz, andererseits Fexibilität zu erlangen.

(Text nach Gurdjeff, Ospensky, Vollmar in: Das Enneagramm – Klausbernd Vollmar)