Corona-Hände: Rissig und blutig – das ständige Händewaschen entfernt zwar Viren, aber auch wertvolle Fette der Haut. Daher CREMEN – CREMEN – CREMEN ! (www.doccheck)

Werden die Hände mit Seife oder Syndet gewaschen, werden die Viren deaktiviert. Doch werd auch die Haut – unabhängig vom pH-Wert durch die darin enthaltenen Tenside entfettet …

  • “ … Je heißer das Wasser ist, desto stärker wird die Haut entfettet. Während heißes Wasser den Händen mehr schadet, bringt es im Hinblick auf das Coronavirus SARS-CoV-2 keine Vorteile. Deshalb besser nur lauwarmes Wasser verwenden, aber dafür gründlich waschen. 20 bis 30 Sekunden sollten es schon sein.
  • Wenn die Hände nicht verdreckt sind und man nur eine Desinfektion erreichen will, also ein Abtöten der Keime bis zu einem gewissen Grad, kann man die Hände desinfizieren. Das Desinfektionsmittel löst zwar ebenfalls die Lipide aus der Haut, doch es verdunstet wieder während man die Hände miteinander verreibt. Die Lipide bleiben auf der Haut zurück.
  • … Die Hände müssen trocken sein, bevor man das Desinfektionsmittel drauf gibt. Anschließend müssen sie mit der richtigen Technik so desinfiziert werden, dass die kompletten Hände mit dem Mittel in Kontakt kommen und dabei 30 Sekunden nass bleiben. Sind sie zu früh wieder trocken, muss weiteres Desinfektionsmittel verwendet werden. Benetzungslücken sind zu vermeiden.

Ansonsten: Cremen, cremen, cremen!

  • Am besten natürlich eine Handcreme, die extra für trockene Hände gedacht ist, z.B. eine mit 5 Prozent Urea. Zum Schlafen könnt ihr eine extra dicke Schicht der Creme auftragen und anschließend Baumwollhandschuhe drüber ziehen.
  • Statt der Urea-Creme könnt ihr auch eine Panthenolcreme verwenden. Das enthaltene Dexpanthenol fördert die Wundheilung.

Welche Handcreme ihr vorbeugend nutzt, ist im Prinzip egal, solange ihr euch nur oft genug die Hände damit eincremt und sie nicht trocken werden lasst.“

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