Aerosole: Steckt das Coronavirus in schwebenden Tröpfchen? (www.spektrum.de)

“ Viel spricht dafür, dass winzige, in der Luft schwebende Tröpfchen das Coronavirus verbreiten. Das würde Innenräume, Sprechen, Singen riskant machen.“ Schon Mitte Mai wies Lars Fischer in www.spektrum.de auf diese Gefahr hin !

…Immer mehr deutet darauf hin, dass winzigste Tröpfchen, die sehr lange in der Luft schweben können, tatsächlich bedeutend dazu beitragen, das Virus zu verbreiten.

Als Aerosol bezeichnet man gemeinhin Tröpfchen mit weniger als etwa fünf bis zehn Mikrometer Durchmesser, die sich im Luftstrom mitbewegen. Anders als größere Tröpfchen, die sich schnell absetzen, können sich solche Aerosole in der Luft anreichern oder über weite Strecken transportiert werden.

Die winzigen Speicheltröpfchen entstehen ganz besonders beim Sprechen oder Singen. Doch enthalten sie aktive Viren, mit denen man sich anstecken kann?

Krankenhäuser sind potenzielle Epizentren der Übertragung durch feinste Tröpfchen, denn diese entstehen bei medizinischen Prozeduren oft in großer Menge. Nicht zuletzt bei der Beatmung von Patienten mit Lungenentzündung.

Mit Hilfe von Aerosolen könnte sich der Erreger nicht nur über weite Strecken verbreiten, sondern auch noch Menschen infizieren, wenn die erkrankte Person längst nicht mehr in der Nähe ist.

Sprechen und besonders Singen produziert vermutlich große Mengen Aerosole – je lauter, desto mehr

Ein einfacher Mundschutz nur aus Stoff … „würde gegen diese Form der Übertragung zudem kaum schützen – oder nur dadurch, dass die Menschen Räume, in denen Masken vorgeschrieben sind, meiden – und dort weniger reden. Eine wirksame Barriere gegen das Einatmen und auch das Ausatmen von Aerosolen stellt ein improvisierter Mundschutz jedenfalls nicht dar.…“

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