Covid-19 – Langzeitschäden reversibel ? (www.spektrum.de)

“ Immer wieder berichten Mediziner von „genesenen“ Covid-19-Patienten, die noch Monate nach der Infektion über Atemnot und verminderte Fitness klagen.

Ob sich derartige Langzeitfolgen beheben lassen, ließ sich bisher nicht ausreichend lange beobachten, da Sars-CoV-2 erst Ende 2019 aufgetaucht ist..

Forscher der Uni Innsbruck berichten nun erstmals über eine Untersuchung,

Nach sechs Wochen

  • hatten sich die Probanden nur geringfügig erholt.
  • Die meisten litten unter Atemnot und Husten. Bei fast alle Patienten (88 Prozent) war die Lunge nach Ausweis von CT-Scans geschädigt.
  • Bei einer Covid-19-Erkrankung (werden) die Lungenzellen durch die Entzündungsreaktion zerstört werden … gesundes Lungengewebe wird durch Bindegewebe ersetzt. Die Lunge vernarbt stellenweise.

Nach zwölf Wochen war bei gut der Hälfte war die Lunge noch stark beeinträchtigt.

  • Fast der Hälfte der Patienten ging es immerhin besser.
  • Auch das Herz schien sich zu regenerieren.

Müssen Patienten beamtet werden, bleiben ihre Muskeln inaktiv und bilden sich zurück.….

  • Covid-19-Patienten sollten daher sehr bald nach ihrer Entlassung – „Genesung“ genannt – mit einer Rehabilitation beginnen. Je eher sie nach der Erkrankung mit der Reha loslegten, desto besser erholten sie sich….“

Für den Check nach 24 Wochen liegen noch keine Ergebnisse vor.

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