Klimawandel -3- Wald im Dauerstress (www.spiegel.de)

“ Dem Wald geht es gerade schlechter als in den Achtzigern, als das Waldsterben ein Topthema war. ..

Schuld an der prekären Lage sind vordergründig die Schädlinge. Aber die konnten ihre Wucht nur entwickeln, weil die Forsten durch den Klimawandel schon im Dauerstress sind…

  • „Es sind aber nicht nur die Extremsommer„, sagt der Jenaer Forscher Hartmann.
  • „Durch den Klimawandel haben sich die Rahmenbedingungen auch im Mittel verschoben.“ ….

„Das ist eine Doppelbelastung“ – Kommen die Bäume so an ihre Grenzen, versagen ihre Schutzmechanismen und sie können Schädlinge nicht mehr länger abwehren.

Als Erstes werden die Baumkronen kahl und sterben ab…, die Äste ragen wie Krallen in den Himmel“ ….

  • „Wirklich intakte Bestände sehe ich kaum noch“….
  • „Es ist völlig unklar, welche Baumart es in 50 Jahren hier noch aushält, wenn es so weitergeht“
  • „Wir haben eine Situation, wie es sie seit mindestens 200 Jahren nicht gab. Wir stoßen an die Grenzen der Beherrschbarkeit.“…

Geschädigte und tote Bäume sollten so weit wie möglich im Wald verbleiben… Sie spendeten Schatten, böten Lebensraum für verschiedene Gegenspieler von Schädlingen und würden dabei helfen, neuen Boden zu bilden und Wasser auf der Fläche zu halten. …“

  • „Wenn man jetzt alles ausfegt, räumt und putzt, bekommt man nur trockene und sich stark erwärmende Flächen, auf denen am Ende gar nichts mehr wächst.“Und gegen die Borkenkäfer…helfe die Strategie des leeren Waldes auch nicht.…“

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