Brustkrebs: Der Deutschland-USA-Vergleich (www.doccheck.de)

Das Fünf-Jahres-Überleben bei Brustkrebs ist in Deutschland deutlich niedriger als in den USA.

Problemfaktor Nummer eins: das Mammographie-Screening.

Die altersstandardisierte Brustkrebs-Neuerkrankungsrate war in den USA während des gesamten Zeitraums viel höher als in Deutschland.

Die Brustkrebs-Sterblichkeit dagegen lag bereits ab den 1990er Jahren in den USA deutlich niedriger als in Deutschland.

Die größten Unterschiede beobachteten die Forscher bei Patientinnen, die 70 Jahre und älter waren.

  • Neuerkrankungsrate in dieser Altersgruppe in Deutschland um 19 Prozent niedriger,
  • Sterblichkeit jedoch um 45 Prozent höher als bei den US-amerikanischen Frauen….
  • Brustkrebs-Diagnose ( erst ) in einem der beiden fortgeschrittenen Tumor-Stadien III und IV – in Deutschland bei 29 Prozent der Frauen, in den USA dagegen nur bei 15 Prozent.
  • Fünf-Jahres-Überlebensrate gestiegen, bei den älteren deutschen Patientinnen jedoch niedriger als in den USA – bedingt durch die günstigere Stadienverteilung in den USA.

Bei jüngeren Patientinnen im Alter von 50–69 Jahren dagegen glichen sich die Unterschiede in Neuerkrankungsrate, Sterblichkeit sowie Fünf-Jahresüberleben zwischen den USA und Deutschland zunehmend an.

Hauptursache für die erhebliche Differenz zwischen USA Und Deutschland :

  • spätere Einführung des Mammographie-Screenings,
  • geringere Inanspruchnahme des Screenings
  • Beenden des Mammopgrafie-Secreenings bereits mit 69 in Deutschland statt wie in anderen Ländern mit 74
  • Die Ergebnisse unterstreichen einmal mehr, wie wichtig Vorsorge und Früherkennung für eine verbesserte Krebsbekämpfung sein können.“

mehr auf www.doc.check.com