Die Gute Nachricht : Keine der unzähligen Mutationen von Sars-CoV-2 hat den Verlauf der Pandemie nennenswert beeinflusst. (www.spektrum.de)

“ Wie andere Viren entwickelt sich auch Sars-CoV-2 stetig weiter.

Auf der ganzen Welt haben Wissenschaftler inzwischen tausende Mutationen im Erbgut des Erregers aufgespürt, hunderte verschiedene Varianten des Virus grassieren allein in Europa. Manche davon haben sich in den vergangenen Monaten besonders stark ausgebreitet.

Dazu zählt auch die Variante 20A.EU1: Sie entstand vermutlich erstmals in Spanien und gelangte von dort aus über Touristen in zahlreiche andere europäische Länder. Das berichten Wissenschaftler um Emma Hodcroft von der Universität Basel nun in einer vorab veröffentlichten Studie.:::

Bislang gehen Wissenschaftler davon aus, dass keine der unzähligen Mutationen von Sars-CoV-2 den Verlauf der Pandemie nennenswert beeinflusst hat.:::

»Es ist wichtig festzuhalten, dass es derzeit keinen Hinweis darauf gibt, dass die Verbreitung der neuen Variante auf einer Mutation beruht, die die Übertragung erhöht oder den Krankheitsverlauf beeinflusst«, sagt auch Emma Hodcroft von der Universität Basel im Bezug auf 20A.EU1. :::

Die Variante sei nicht die einzige, die in Europa derzeit grassiere, und in manchen Ländern seien völlig andere Varianten für den Anstieg der Infektionszahlen verantwortlich, ergänzt Studienautor Richard Neher.:::

Niemand wünsche sich komplette Grenzschließungen oder strenge Reisebeschränkungen, erklärt Hodcroft. Die Analyse würde aber zeigen, dass die Maßnahmen im Sommer nicht ausreichend gewesen seien, um die Verbreitung des Virus und neuer Virusvarianten zu stoppen.…“

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