Pandemie „Spanische Grippe“ 1918/19 – sind wir fähig, aus der Geschichte zu lernen ? (www.badische-zeitung.de)

Die Spanische Grippe legte im Herbst 1918 das Leben in Freiburg und Südbaden lahm.

Wie die Menschen gegen die Pandemie kämpften – und wie sie starben, zeigt ein Blick in die Freiburger Zeitung.

Die Spanische Grippe bedeutete die größte Vernichtungswelle seit dem Schwarzen Tod im Mittelalter, ja vielleicht sogar die größte der Menschheitsgeschichte“, schreibt die britische Wissenschaftsjournalistin Laura Spinney in ihrem Bestseller „Die Welt im Fieber“. Moderne Schätzungen gehen davon aus, dass

von 1918 bis 1920 der Pandemie weltweit zwischen 20 und 50 Millionen Menschen zum Opfer fielen. „

  • Zum Vergleich: Durch Kriegshandlungen verloren etwa 17 Millionen Menschen ihr Leben. (Quelle: wikipedia )

Für die Stadt Freiburg findet sich die Zahl von 444 Toten – die Dunkelziffer dürfte laut Experten aber wohl deutlich höher liegen.

  • 1900 betrug die Einwohnerzahl 62.000 (Quelle: wikipedia) – mindestens 1% der Bevölkerung fiel demnach der Seuche zum Opfer – Hinzu kamen die Todesopfer als Spätfolgen des Kreies: Unterernährung, Verwundungen,….)

Einblick in den katastrophalen Epidemie-Verlauf und die Schutz-und Bewältigungsmaßnahmen am Beispiel Freiburgs auf www.badische-zeitung.de