Corona-Vakzine: Wie lange ist man immun? (www.doccheck.com/de)

Geimpfte und COVID-19-Genesene profitieren durch die neuen Lockerungen und Sonderregelungen.

Doch wie lange hält der Impfschutz? Darauf geben jetzt Studien erste Hinweise.

  • Die Impfstoffe wurden vor allem entwickelt, um schwere und tödliche Verläufe möglichst zu verhindern.
  • Auch vollständig und einfach geimpfte Personen können sich in seltenen Fällen daher noch mit SARS-CoV-2 infizieren, sie erkranken jedoch in der Regel nur noch moderat.
  • Insbesondere die Mutationen des Virus können den Schutz einer induzierten Immunantwort verringern. Studienergebnisse deuten jedoch auf gute Wirksakeit auch bei den bisher bekannten Mutationen hin.

Über die Dauer des Impfschutzes wurde bisher nicht viel berichtet. Erste Studienergebnisse legen jedoch nahe, dass

  • sowohl seropositive(=infizierte) als auch seronegative (=nicht infizierte) Personen zwei Dosen des chinesischen Impfstoffs CoronaVac (Sinovac) benötigen, um die Induktion des robusten neutralisierenden Antikörpertiters sicherzustellen. 
  • Der mRNA-Impfstoff zeigte jedoch bereits bei der ersten Dosis schon einen signifikanten Anstieg des Titers in seropositiven (=infizierten) Patienten.

Kurz zusammengefasst bestätigen die Ergebnisse die Wichtigkeit

  • einer zusätzlichen Immunisierung bei seropositiven (=mit SARS-CoV-2 infiziert) Personen
  • einer Zweitimpfung bei sero-negativen (nicht infizierten) Personen

Verlässliche Aussagen über den dynamischen Verlauf der Immunisierung nach Erhalt der Impfung werden erst in den nächsten Monaten – mit zunehmendem zeitlichem Abstand zum Zeitpunkt der Impfungen – möglich sein.

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