Warum verändern sich Stimmung und Stimme mit den Jahren? (www.swr.de)

Mit den Jahren verändern sich Körper und Psyche – und damit auch die Stimmmungen und die Stimme. Verantwortlich dafür sind Veränderungen im Hormonhaushalt….

Bei Frauen sinkt insbesondere in den Wechseljahren der Östrogen- und Progesteronspiegel und ihre Stimmen werden hörbar tiefer. Das liegt daran, dass auch der Frauenkörper immer eine kleine Menge Testosteron bildet. Entsprechend werden Frauen mit der Zeit und Erfahrung oft resoluter als früher.

Ist nach den Wechseljahren das Östrogen erniedrigt, wirkt sich stattdessen das Testosteron nicht nur auf die Stimmung aus , sondern auch auf die Stimme; sie wird tiefer, – im Schnitt um 14 Hz, das entspricht ungefähr einem Ganztonschritt. Sopronsängerinnen wissen davon ein Lied zu singen

Bei Männern produziert der Körper analog im Alter weniger Testosteron. Weniger Testosteron heißt aber, die stets vorhandnen weiblichen Hormone kommen mehr zur Wirkung: Großväter sind oft milder gestimmt als Väter, auch die Stimme wird etwas höher.

Der Effekt ist allerdings deutlich geringer als bei den Frauen, und macht sich erst in ganz hohem Alter klanglich bemerkbar, wenn die Stimmlippen bereits sehr verknöchert und starr sind. …Die Stimme klingt dann fistelig und höher…“

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