Weshalb manche Menschen gar nicht am Coronavirus erkranken (www.heise.de)

“ Die bisherigen Impfstoffe wurden gegen den ursprünglichen Pandemie-Stamm entwickelt und bieten gegen jede neue dominante Variante immer weniger Schutz.

  • Zum einen passen die per Impfung erzeugten Antikörper immer weniger zum mutationsbedingt veränderten Spikeprotein auf der Virusoberfläche.
  • Zum anderen greift auch der – länger als die Antikörper wirkende – Schutz der neu gebildeten T-Zellen immer weniger, weil sie ebenfalls das Spikeprotein anvisieren….

Das ist bei den seronegativen Menschen anders…

  • Statt Oberflächenproteinen erkennt ihr Immunsystem versteckte Proteine, also Eiweiße im Inneren der Viren, die für die Vermehrung der Erreger wichtig sind.

Woher …haben manche Menschen diesen Schutz?

  • Ihre T-Zellen gegen die internen Proteine wurden nicht erst durch den Kontakt mit dem Sars-CoV-2-Virus gebildet. „Wir denken, dass sie bei einer früheren Infektion mit einem ähnlichen Virus entstanden sind“ … Sie passen aber auch zu Sars-CoV-2. Virologen sprechen in solchen Fällen von kreuzreaktiven T-Zellen.

Kreuzreaktive T-Zellen gegen konservierte Virusproteine gelten schon seit einiger Zeit als prominente Kandidaten für den schnellen und breiten Immunschutz gegen Corona.

  • Tatsächlich entwickeln bereits erste Unternehmen Impfstoffe
  • Die bisherigen COVID-Impfstoff-Entwickler scheinen indes abzuwarten, ob sich lohnt, auf diesen Zug aufzuspringen. Für sie lohnt sich eher das Geschäftsmodell, ihre Vakzine in bestimmten Abständen an neue Varianten anzupassen.

Insgesamt muss sich in der Tat zeigen, ob eine Art Universalimpfstoff gegen COVID-19 möglich ist.

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